Scheunenbrand Reinswinden

Datum: 29. Oktober 2016 
Alarmzeit: 17:30 Uhr 
Alarmierungsart: Meldeempfänger 
Art: Brand  
Einsatzort: Reinswinden Ortsteil Geslau 
Fahrzeuge: 11/1 MZF, 21/2 TLF 16/25, 5/4 KBM, 56/1 GW-L 2 
Weitere Kräfte: Ansbach Land 5, Ansbach Land 5/1, Ansbach Land 5/3, Ansbach Land 5/4, Ansbach Land 5/5, FF Buch am Wald, FF Colmberg, FF Gebsattel, FF Geslau, FF Gunzendorf, FF Leutershausen, FF Neusitz, FF Oberndorf, FF Rothenburg, FF Schillingsfürst, FF Schönbronn, Polizei, Rettungsdienst, UG-OEL Ansbach Land 12/1 


Einsatzbericht:

Großaufgebot rückte aus
Brand in Reinswinden zum Glück nicht so schwer, wie zunächst zu befürchten war
REINSWINDEN – Einen Großalarm hat am späten Samstagnachmittag der Brand im Geslauer Ortsteil Reinswinden ausgelöst.

Mit einem Riesenaufgebot ist die Feuerwehr zu dem gemeldeten Feuer auf dem landwirtschaftlichen Anwesen ausgerückt. Weil schwer abzuschätzen war, welches Ausmaß der Brand hat, ob weitere Gebäude und vor allem Mensch und Tier bedroht sind, wurden nach Angaben aus dem Führungsstab der Feuerwehr vorsorglich insgesamt knapp 200 Floriansjünger aus zehn Löschverbänden des näheren und weiteren Einzugsgebiets in Reinswinden zusammengezogen.Der Brand stellte sich allerdings schnell als relativ begrenzt heraus. Freilich hätte er sich gravierend entwickeln können, wenn nicht schnell und entsprechend durchgreifend reagiert worden wäre. Anwohner hatten sich angesichts der davon ausgehenden starken Rauchentwicklung Sorgen gemacht und Alarm ausgelöst. An Ort und Stelle zeigte sich den Löschkräften,
dass nach Schweißarbeiten durch den Besitzer des Gehöfts zwei Plastikboxen mit Elektrogeräten offenbar durch Funkenflug zu brennen begonnen hatten, nachdem die Arbeiten längst beendet waren. Zu einem eigentlichen Gebäudebrand, wie er anfangs im Raum stand, sei es in der Scheune des derzeit noch nicht bewohnten Anwesens nicht gekommen, wird seitens der Polizei im Nachhinein betont. In Boxen, die in dem betroffenen Nebengebäude standen, waren unter anderem Elektrogeräte gelagert. Sie wurden beschädigt. Den Brand-Gesamtschaden gibt die Rothenburger Polizei mit 5000 Euro an. Verletzt worden sei niemand, heißt es in dem Bericht der Ordnungshüter. Bei der Brandbekämpfung war die Feuerwehr mit herkömmlichen Mitteln gegen die Flammen im Nebengebäude vorgegangen. Aus mehreren Rohren und Spritzen rollte der Löschangriff, wobei das dafür erforderliche Wasser ausschließlich aus Tanks der Rothenburger Wehr gefördert wurde. Mit schwerem Atemschutz rückten Einsatzkräfte dann in den Ausgangsbereich des Feuers vor. Sie zogen unter anderem eine überhitzte Schweißgasflasche aus dem Gebäude ins Freie und kühlten sie herunter. Eine vorsorglich zusätzlich gelegte Pumpleitung, die Wasser aus der nahegelegenen Löschwasserreserve gefördert hätte, wurde nicht mehr gebraucht. Die Lage war so schnell unter Kontrolle, dass die ersten Kräfte samt der aufgebotenen Fahrzeuge bald nach ihrem Eintreffen wieder abrücken konnten, ohne zum Einsatz gekommen zu sein. Zum Brandort geeilt waren Feuerwehrkräfte aus Geslau, Gunzendorf, Oberndorf, Buch am Wald, Schönbronn, Gebsattel, Neusitz, Schillingsfürst, Leutershausen und vor allem auch aus Rothenburg. Die Einsatzleitung hatte Kreisbrandinspektor Werner Tischer aus Lehrberg. Er zeigte sich – nachdem die Lage anfangs schwer einzuschätzen war – erleichtert über den glimpflichen Ausgang.
Quelle: Fränkischer Anzeiger

Die Feuerwehr Leutershausen wurde als Unterstützung alarmiert, konnte aber die Einsatzstelle nach Bereitstellung schon nach paar Minuten wieder verlassen.